Die doppelte Buchhaltung ist seit dem Jahre 1494 in Europa bekannt, nachdem ein italienischer Franziskanerpater ein Buch darüber veröffentlichte.
Sinn der doppelten Buchhaltung ist es, dass ein einzelner Geschäftsvorgang in der Buchhaltung zweifach erfasst wird. Das heißt, ein Buchungssatz beinhaltet grundsätzlich eine Buchung in Soll und Haben und grundsätzlich die Buchung auf zwei verschiedene Konten. Der Wert, der im Soll und im Haben gebucht wird, ist immer identisch.
Die doppelte Buchhaltung sieht dadurch eine Duplizität vor, durch die der Unternehmenserfolg auf zwei Arten nachgewiesen wird. Und durch die Verbuchung der Geschäftsvorfälle auf einem Konto und einem Gegenkonto wird diese Art als doppelte Buchhaltung bezeichnet. Es gibt bezüglich der doppelten Buchhaltung auch noch eine andere Deutung des Begriffes. So wird im eigentlichen Buch, beispielsweise im Journal, die zeitliche Folge der Buchungen festgehalten, im Hauptbuch, sprich den Kontenblättern, werden die Zuordnung der Gegenkonten festgehalten.
Innerhalb der doppelten Buchhaltung wird der Unternehmenserfolg in zweierlei Hinsicht aufgezeigt, einmal durch die Erzeugung der Bilanz und zum anderen durch die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung.
- die doppelte Buchhaltung erfasst die Geschäftsvorfälle auf zwei Konten, einem Konto und einem Gegenkonto
- die doppelte Buchhaltung verbucht die Beträge in Soll und im Haben, beide Betragswerte müssen gleich sein.
Die Transparenz innerhalb der doppelten Buchhaltung ist durch die Zuordnung auf Konten gegeben und dadurch lässt sich auch der Unternehmenserfolg recht einfach messen. Die Buchungen innerhalb der doppelten Buchhaltung werden im Journal und in den Kontenblättern angezeigt und mit diesen Werten können verschiedene Auswertungen durchgeführt werden. Wie gebucht wird, ob mit doppelter Buchhaltung oder einfacher Buchhaltung, wird vom Gesetzt geregelt und muss von den Unternehmen eingehalten werden.
Doppelte Buchhaltung ist demnach ein Thema für die Unternehmen und muss dementsprechend gemacht werden. Unternehmen, die dies nicht mit eigenen Angestellten händeln möchten, können auch im Bereich der Buchhaltung externe Dienstleister engagieren.
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