Dienstag, September 07, 2010
Buchhaltung Excel

Buchhaltung Excel

Die Buchhaltung mit Excel zu machen, macht das in einem Unternehmen Sinn? Macht man sich selbstständig, wird diese Frage bestimmt mindestens einmal auftauchen.

Der Schritt in die Selbstständigkeit bedeutet für viele nicht nur, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt und man nicht mehr als Angestellter für andere arbeitet, sondern das, was man tut, für sich und die Familie macht. Der Weg in die Selbstständigkeit ist nicht unbedingt einfach, man wird die eine oder andere Überlegung tätigen und das Für und Wider gegeneinander abwägen. Steht der Entschluss fest und man entscheidet sich für die Selbstständigkeit, bedarf es weiterer Überlegungen in Punkto Organisation und Planung. Je nachdem, in welchem Sektor man die Selbstständigkeit antritt, gibt es viele Punkte zu bedenken, von einem eventuellen Ladenlokal über die Möglichkeit der Werbung bis hin zu der Buchhaltung.

Und hier stellt sich dann die Frage: Soll man eine Software für die Buchhaltung anschaffen oder die Buchhaltung mit Excel erledigen? Auch hier sollte man die Vor- und Nachteile gegeneinander stellen und sich dann für die bessere Variante entscheiden.

Die Buchhaltung mit Excel ist natürlich gegenüber den Anschaffungskosten einer Buchhaltungssoftware preisgünstiger.

Doch ist sie auch so effektiv?
Was erhält man?

- Buchhaltung mit Excel - eine einfache Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben
- Buchhaltung mit Excel – eine Kontenübersicht fehlt bei dieser einfachen Variante
- Buchhaltung mit Excel – kostengünstig, aber sinnvoll?

Wer als Unternehmer Wert auf Auswertungen und Statistiken legt, wird mit der Buchhaltung in Excel nicht wirklich glücklich werden. Diese Art und Weise ist zwar schnell, einfach und kostengünstig, doch eher weniger effektiv. Eine reine Einnahmen- und Ausgaben-Gegenüberstellung ist vielleicht anfangs ausreichend, doch wenn das Geschäft nach einiger Zeit gut läuft, müssen weitere Statistiken mehr Informationen hergeben.

Die Buchhaltung in Excel ist demnach eher eine Anfangslösung, die dann später von einer professionellen Softwarelösung abgelöst werden sollte, um einfach einen besseren Überblick zu erhalten.