In der Anlagenbuchhaltung werden die Vermögensgegenstände eines Unternehmens erfasst.
Dies ist sozusagen die kurze Erklärung, was die Anlagenbuchhaltung beinhaltet. In der Anlagenbuchhaltung werden Zu- und Abgänge von Vermögensgegenständen gebucht und bewertet und aus diesen Werten wird die Abschreibung jedes einzelnen Vermögensgegenstandes ermittelt und verbucht. Die Anlagenbuchhaltung zählt zu der Kosten- und Leistungsrechnung und zur Finanzbuchhaltung. Wozu dient die Anlagenbuchhaltung? Die Anlagenbuchhaltung führt jedes einzelne Fahrzeug und jede einzelne Maschine innerhalb des Unternehmens auf und jede einzelne Veränderung wird ebenfalls dokumentiert. Das heißt, in der Anlagenbuchhaltung werden Anschaffungswerte und das Anschaffungsdatum notiert und dazu die entsprechenden Abschreibungen über die Jahre. Und all diese Angaben und Werte dienen als Grundlage für die Inventaraufstellung und auch als Grundlage für die Unternehmens-Inventur und aus diesen Teilen und weiteren Werten aus der Buchhaltung wird der Jahresabschluss erstellt.
Die Aufgaben der Anlagenbuchhaltung sind demnach:
- die Anlagenbuchhaltung zeigt den Bestand der Vermögensgegenstände - die Anlagenbuchhaltung ermittelt die Abschreibungen - die Anlagenbuchhaltung prüft, ob Reparaturkosten beispielsweise die Neuanschaffungskosten übersteigen, und ermittelt somit, was für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens günstiger ist.
Man sieht, dass die Anlagenbuchhaltung in einem Unternehmen mit Vermögensgegenständen ein wichtiges Instrument ist, um nicht nur die Bestände zu dokumentieren, sondern diese auch anhand der Daten zu bewerten. Denn die Werte, die durch die Anlagenbuchhaltung ermittelt werden, dienen der Geschäftsführung, bestimmte Entscheidungen treffen zu können und welche Art der Investition sinnvoll ist. Und in Punkto Kosten- und Leistungsrechnung liefert die Anlagenbuchhaltung den Verteilungsschlüssel, der für das Anlagevermögen notwendig ist.

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